IDA Fotostandard

Hier können Sie dieses Dokument für den Ausdruck als PDF sehen: IDA-Fotostandard.pdf

In IDA für Streichinstrumente gibt es bei Auslieferung derzeit 38 konfigurierte Fotokategorien. Jedem Instrument können in diesen oder weiteren benutzerdefinierten Kategorien jeweils beliebig viele Fotos zugeordnet werden. In den meisten Fällen reicht ein Foto pro Kategorie. Natürlich können auch Kategorien ungenutzt bleiben. (Screenshot) IDA lädt dabei die meist großen Fotodateien nicht als Kopie in seine Datenbank, sondern speichert zusammen mit einer Miniaturansicht relative und absolute Pfade zu den Originaldateien auf den diversen Datenträgern (intern, extern, Netzlaufwerk). Unterstützt werden die Bildformate BMP, JPG, GIF, PNG und TIFF. Übersteigt die Bildgröße regelmäßig 100MB steigen natürlich bei erstmaligem Öffnen zur Erstellung der Miniaturansicht die Anforderungen von IDA an den Arbeitsspeicher. Softwareseitig steht aber der Verarbeitung beliebig vieler und hochauflösender Fotodaten nichts im Wege. Derzeit müssen dazu alle Fotodateien eines Instruments gemeinsam in einem Ordner gespeichert sein, so dass IDA leicht den Überblick behält, wenn dort neue Fotos auftauchen oder bereits verlinkte aktualisiert werden.
Anhand der so einer Kategorie zugeordneten Fotos können in IDA Vergleichsansichten zwischen den Instrumenten erstellt werden. Diese sind umso nützlicher, je mehr die jeweilige Fotographie eines Instruments in einer bestimmten Kategorie auch in Abstand, Winkel, Qualität, Belichtung, Nachbearbeitung etc. der Fotographie eines anderen Instruments entspricht. Deshalb haben wir genau beschrieben, wie wir viele tausend Fotos von hunderten Instrumenten aufgenommen haben. Wenn Sie und andere sich an die gleiche Vorgehensweise halten entsteht damit in der Gesamtdatenbank von IDA eine Fotobibliothek mit gemeinsamem Standard. Vielen Dank für Ihre Mithilfe an diesem Projekt!

Folgende 38 Kategorien sind zur Zeit definiert:
1=Gesamtansicht Decke
2=Gesamtansicht Boden
3=Deckenansicht
4=Bodenansicht
5=F-Loch Bassseite
6=Schnecke Vorderansicht
7=Schnecke Rückansicht
8=Schnecke Seitenansicht Bassseite
9=Schnecke Seitenansicht Sopranseite
10=Schnecke vorn Bassseite
11=Schnecke vorn Sopranseite
12=Schnecke hinten Bassseite
13=Schnecke hinten Sopranseite
14=Schnecke Draufsicht
15=Wölbung Decke
16=Wölbung Boden
17=Zettel
18=Brandstempel innen
19=Brandstempel außen
20=Einlage
21=Untersattel
22=Bearbeitungsspuren Zarge innen
23=Halsstock innen
24=Halsstock außen
25=Originalhals seitlich
26=Zäpfchen
27=Steg
28=Bodeninnenansicht
29=Deckeninnenansicht
30=Korpus offen
31=Reparaturzettel
32=Bestandteile
33=Dendro
34=Sonstiges
35=Kontur Boden
36=Kontur Schnecke
37=Reparaturen
38=Schriftstücke

Holger Pschera, 4.11 2015

Beschreibung und Anleitung für Violinfotos nach Ekkard Seidl (Kontakt)

Für die Aufnahmen verwende ich eine Kamera mit Vollformatsensor, dadurch entspricht die Brennweite vom Objektiv dem tatsächlichen Wert. Aus dem Rohdatenformat (RAW) wird ein TIFF-Format erstellt. Zuerst wird das Motiv gerade ausgerichtet, die Größe kalibriert, die Farbe abgestimmt und freigestellt.

Aufnahmen mit Saiten
Abstand vom Objekt zur Filmebene ca. 2,5 Meter
Brennweite 70-200mm

Gesamtansicht von Decke und Boden
Randebene parallel zur Filmebene
Ansicht von Decke und Boden
Randebene parallel zur Filmebene.
F-Loch Bassseite
18 Grad gedreht
Zargenansicht
Mittelfuge parallel zur Filmebene
Randebene jeweils vertikal zur Bass- und Sopranseite
Schnecke Vorderansicht, Rückansicht und Seitenansicht
vertikal zur Filmebene, dann 3 Grad gekippt, Wirbel steht nicht über den Rand
Schnecke gedreht 45 Grad, vertikal zur Filmebene, dann 3 Grad gekippt, A-Wirbel aus Schneckenwindung drehen
Aufnahmen ohne Saiten.
Makroobjektiv 180mm
Schnecke Draufsicht
ohne Wirbel
Untersattel
Zarge parallel zur Filmebene
ohne Knöpfchen
Steg
parallel zur Filmebene
Halsstock außen
45 Grad von oben zur Zarge
Brandstempel innen
Objektiv 17-35mm mit Zwischenring
Halsstock innen
Arbeitsspuren in Zargen
Objektiv 35-70mm mit Technoskopvorsatz
Einlage
Lupenobjektiv 20-fach vergrößert